Brigittenauer Fotografin Heneis mit viel Passion

Auszug aus dem BZ Wiener Bezirksblatt Ausgaben 15 - 14./15.April.2021

Die Brigittenauerin und Kunstfotografin Heneis ist auf jedem Gebiet seit 2004 zu Hause, egal ob Passfotos-, Porträt-, Produkt-, Architektur-, Industrie-, Akt- oder auch Food-Fotografie. Die kniffligen Aufgaben haben es ihr angetan,

darin sieht sie eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt und so ganz nebenbeischult sie dadurch ihr Empfinden für das jeweilige Objekt.

Wenn Do Laura Heneis Menschen vor ihrer Kamera hat, bedarf dies eines ganz bestimmten Rituals: "Nichts geht ohne einem Erstgespräch.(außer für Passfotos!) Schließlich möchte ich die Person kennenlernen, wissen wie sie tickt und wie sie sich verhält. So entstehen die besten Aufnahmen.“

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Coverfoto BZ © Wolfgang Unger - Text © Wolfgang Unger - Handyfoto Do Laura Heneis mit BZ © kunstfotografin.at

 

 

Neues ebook: Kamera - Angst, muss nicht sein!

" Kamera-Angst "... muss nicht sein!": Ein Erfahrungsbericht der Kunstfotografin Heneis.

In meinen nunmehr 18 Jahren Selbstständigkeit als Fotografin sehe ich bei meinen Kunden immer wieder die gleichen oder ähnlichen Ängste im Fotoshooting. Viele sind unsicher, haben wenig Selbstvertrauen oder Selbstwert. Die Hintergründe sind unterschiedlich – die Auswirkung ist die Gleiche: ein authentisches Foto ist nur schwer möglich. Stattdessen sieht man beim Fotoshooting und daher auch auf dem Endprodukt nur die gesellschaftlich antrainierte „Maske“; das wahre „Ich“ bleibt verborgen.

Meine Techniken gegen Kamera-Angst sind eine bunte Mischung aus verschiedensten Methoden. Sie basieren im Wesentlichen auf folgenden Praktiken die ich näher im e book erkläre.

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Kamera - Angst muss nicht sein!
Foto © kunstfotografin.at
Autorinnen: Do Laura Heneis, Barbara Huber Mag., Huber & Heneis OG

Lockdown Nr.4 und Investment Bewerbungsfoto

WICHTIGE INFO: Lockdown Nummer 4 - BerufsfotografINNEN in Wien haben für Sie geöffnet.

Ein tolles authentisches Bewerbungsfoto ist ein Investment und nicht husch pfusch fertig in 5 Minuten.

Die Fotografin Do Laura Heneis aus Wien 20 zeigt Ihnen, wie es geht: So arbeitet die Kunstfotografin Heneis

Terminvereinbarung für ein Vorgespräch unter 0664 37 05 776

Foto © kunstfotografin.at

Webinar für Berufsfotograf/INNEN Wien

ZUM NACHHÖREN das Webinar Coronahilfen und Einreich-Dschungel auf You Tube.

HIER DER LINK https://youtu.be/G-A6sRzbCTs

Welche Förderungen kann ich einreichen und wie sind sie zu versteuern?

Es ist nicht einfach sich im Einreich  - Dschungel der Corona-Hilfen zurechtzufinden. Daher haben wir die Expertin Mag. Barbara Huber eingeladen. Die Steuer- und Unternehmensberaterin erzählt uns, welche Förderungen für uns FotografInnen möglich sind, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie etwaige Auszahlungen steuerlich zu behandeln sind. Erhalten Sie einen Einblick in Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss I, Fixkostenzuschuss 800.000, Verlustersatz, Ausfallsbonus und Investitionsprämie.

Pressefoto Mag. Barbara Huber
Pressefoto Mag. Barbara Huber © kunstfotografin.at

Bewerbungsfotos steuerlich absetzbar!

Unternehmer/innen sind sich bewusst: ihre Presse- und Produktfotos sind von der Steuer absetzbar. Aber wie geht es Angestellten und Arbeitern mit Ihren Bewerbungsfotos? Ich habe bei meiner Steuerberaterin Barbara Huber nachgefragt und folgende erfreuliche Auskunft erhalten:
Bewerbungsfotos sind ebenfalls von der Steuer absetzbar!


In ihrem Lohnsteuerausgleich (Arbeitnehmerveranlagung) können sie „Werbungskosten“ steuerlich geltend machen. Werbungskosten sind laut Gesetz “Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen”. Da Bewerbungsfotos nötig sind, um einen neuen Job („Erwerbung“) zu erlangen, sind die damit verbundenen Aufwendungen auch von der Steuer absetzbar.


Ein weiterer Steuer-Tipp in diesem Zusammenhang: überlegen Sie, welche Ausgaben Sie im Zusammenhang mit der Sicherung und Erhaltung ihrer Einnahmen haben. Nutzen Sie ihr Privattelefon auch teilweise für die Arbeit? Lesen sie regelmäßig Fachliteratur? Auch diese Werbungskosten können im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Mehr Steuerinfos bekommt Ihr bei meiner Steuerberaterin Mag. Huber Barbara 21.,An der oberen Alten Donau 21/3 Telefonnummer 0664 21 40 700 oder auf Ihrer Webseite.

Steuerberatung Mag. Barbara Huber Wien 21

Bewerbungsfoto Lukic Milica

Bespiel für ein Bewerbungsfoto - Foto © kunstfotografin.at

Verlustersatz COVID-Förderung

TOPINFOS von meiner Steuerberaterin Mag. Huber Barbara aus Wien 21

Antragstellung Verlustersatz

Der Antrag erfolgt über Finanzonline und kann bis 31.12.2021 eingereicht werden.

Anspruchsberechtigte

  • Das Unternehmen hat seinen Sitz oder eine Betriebsstätte in Österreich.
  • Das Unternehmen übt eine operative Tätigkeit in Österreich aus.
  • durch die Ausbreitung von COVID-19 verursachter Umsatzausfall von mindestens 30%.
  • Das Unternehmen hat schadensmindernde Maßnahmen gesetzt
  • Beim Unternehmen darf in den letzten drei veranlagten Jahren kein rechtskräftig festgestellter Missbrauch im Sinne des § 22 der Bundesabgabenordnung (BAO), BGBl 194/1961, vorliegen, der zu einer Änderung der steuerlichen Bemessungsgrundlage von mindestens EUR 100.000 im jeweiligen Veranlagungszeitraum geführt hat.
  • Das Unternehmen darf in den letzten fünf veranlagten Jahren nicht mit einem Betrag von insgesamt mehr als EUR 100.000 vom Abzugsverbot des § 12 Abs. 1 Z 10 des Körperschaftsteuergesetzes oder von den Bestimmungen des § 10a KStG 1988 (Hinzurechnungsbesteuerung, Methodenwechsel) betroffen gewesen sein.
  • Das Unternehmen darf weder seinen Sitz noch eine Niederlassung in einem Staat haben, der in der EU-Liste der nicht kooperativen Länder und Gebiete für Steuerzwecke genannt ist
  • Über den Antragsteller oder dessen geschäftsführende Organe in Ausübung ihrer Organfunktion darf in den letzten fünf Jahren vor der Antragstellung keine rechtskräftige Finanzstrafe oder entsprechende Verbandsgeldbuße aufgrund von Vorsatz verhängt worden sein.
  • Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf kein Insolvenzverfahren anhängig sein.
  • das Unternehmen darf sich am 31. Dezember 2019 oder bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr am Bilanzstichtag des letzten Wirtschaftsjahres, das vor dem 31. Dezember 2019 endet, nicht in Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Z 18 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014 (Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung, AGVO) befunden haben.

Voraussetzungen

  • Umsatzausfall von mindestens 30% im Vergleichszeitraum (16.9.20-30.6.21)
  • Verlustersatz muss mindestens 500,- Euro erreichen
  • Antrag durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter

Betrachtungszeitraum

  • Zeitraum 16.9.2020 und 30.6.2021
  • Bis zu 10 zusammenhängende Monate

Förderhöhe

  • 70% oder 90% des ermittelten Verlustes
  • Deckelung mit 3 Millionen Euro
  • kann nicht gleichzeitig mit Umsatzersatz beantragt werden („Lücke“ stört nicht)
  • kann nicht gleichzeitig mit FKZ II beantragt werden

Ermittlung Verlust

Ausgangspunkt für die Ermittlung des Verlustersatzes ist der Verlust, den der Antragsteller in den maßgeblichen Betrachtungszeiträumen erleidet. Der Verlust ist die Differenz zwischen den Erträgen und den damit unmittelbar und mittelbar zusammenhängenden Aufwendungen des Unternehmens.

Der ermittelte Verlust ist um Zuwendungen zu kürzen, die dem Unternehmen bereits ausbezahlt oder verbindlich zugesagt wurden, soweit sie in den ausgewählten Betrachtungszeitraum fallen. Das sind:

  • Beteiligungserträge (Ausschüttungen, Dividenden), wenn diese mehr als die Hälfte der in den antragsgegenständlichen Betrachtungszeiträumen betragen
  • Versicherungsleistungen
  • Zuwendungen von Gebietskörperschaften: inkl. Lockdown-Umsatzersatz und FKZ 800.000
  • Zuschüsse im Zusammenhang mit Kurzarbeit
  • Entschädigungen nach dem Epidemiegesetz

Antragsfristen

Tranche 1:

  • Kann ab 16. Dezember 2020, spätestens aber bis 30. Juni 2021 beantragt werden
  • Umfasst 70% des voraussichtlichen Verlustersatzes
  • Die Höhe des Umsatzausfalles sowie des Verlusts ist bestmöglich zu schätzen (Prognoserechnung)

Tranche 2:

  • Kann ab 1. Juli 2021, spätestens aber bis 31. Dezember 2021 beantragt werden
  • Der gesamte noch nicht ausbezahlte Verlustersatz kommt zur Auszahlung
  • Es sind gegebenenfalls notwendige Korrekturen zur ersten Tranche vorzunehmen
  • Bei Beantragung der Tranche II sind die Höhe des Umsatzausfalls sowie der Verluste durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter mittels einer gutachterlichen Stellungnahme bis 31. Dezember 2021 zu bestätigen (Endabrechnung) und der Antrag ist von diesem einzubringen.

Weitere Infos auf Ihrer Webseite:

Steuerberaterin Huber Wien 21

Wirtschaftliche Situation der Berufsfotografen

Wirtschaft - Fotografen machen kein Geschäft mehr

Die wirtschaftliche Situation der Berufsfotografen in Wien kann laut Wirtschaftskammer nur noch als dramatisch bezeichnet werden. Es ist eine Berufsgruppe mehr, die unter den Folgen der Coronavirus-Pandemie leidet – obwohl sie derzeit arbeiten darf.

Die rund 2.500 haupt- und nebenberuflichen Fotografen können ihre Dienstleistungen derzeit anbieten. Familienfotos für Weihnachten, Passfotos, es gibt keine Einschränkungen außer die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen: „Wir dürfen zwar momentan arbeiten, natürlich unter Auflage der hygienischen Vorschriften, nur wissen das viele Kunden nicht. Wenn sie es wissen, sind die Kunden verunsichert und verschieben einen geplanten Fototermin lieber in das nächste Jahr“, schilderte Innungsmeister Ulrich Schnarr die Misere.

Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr habe sich die Situation über den Sommer wieder verbessert, aber mit dem zweiten Lockdown sei der Markt wieder völlig zusammengebrochen. Umsatzrückgänge von 90 Prozent und mehr seien nicht die Ausnahme, sondern die Regel, sagte Schnarr. Besonders schwer getroffen seien die Event- und Hochzeitsfotografen, nachdem ja fast alle Hochzeiten ins nächste Jahr verschoben wurden.

Drei schwierige Monate erwartet

Rund 2.500 Gewerbeberechtigungen für Fotografen gibt es derzeit in Wien. Genaue Zahlen liegen laut Schnarr nicht vor, aber rund drei Viertel davon würden nebenberuflich, rund ein Viertel also hauptberuflich als Fotograf arbeiten. Schnarr: „Wir rechen damit, dass für Berufsfotografen die nächsten drei Monate extrem schwer werden und einige ihre Gewerbe zurücklegen werden, um sich eine andere berufliche Tätigkeit zu suchen.“

Verzweifelte Fotografen am Telefon

Wenn man von seinem Beruf nicht mehr leben könne, werde die ganze Sache schwierig, sagte Schnarr: „Wir haben in der Innnung derzeit sehr viele Anfragen von wirklich verzweifelten Kollegen, die nicht mehr wissen, wie sie Miete und Essen bezahlen sollen.“ Viele wollten nicht fachliche Beratung, sondern hätten ein sehr großes Bedürfnis, „einfach mal ihr Leid zu klagen, einfach mal jemanden zu haben, der ihnen zuhört“.

Die Situation sei auch deswegen so angespannt, weil Fotografen eben nicht zusperren mussten, sondern weiter arbeiten dürfen. Dadurch bekämen die Fotografen auch keine finanzielle Unterstützung wie andere Branchen, etwa die Gastronomie. Allerdings habe die Bundesregierung für die nächsten Tage angekündigt, dass es auch für indirekt betroffene Opfer der Krise Hilfe geben soll. „Wir lassen uns überraschen, was da für uns drinnen steht.“